By by Nordsee, hallo Englischer Kanal

AdminVon Oostende aus fuhren wir mit dem Zug nach Brüssel (Bruxelles), um unserem Europaabgeordneten mitzuteilen, dass wir unsere DM wiederhaben wollen, leider war keiner da. Brüssel ist eine wunderschöne Stadt und wir staunten über die schöne Architektur und den vielen Trubel. Frank schoss mit seiner neuen Superkamera ca. 100 Bilder, welche er in der folgenden Nacht leider wieder löschte, da der Camerachip einen Fehler hatte.
Am 07.06. kreuzten wir dann mühsam nach Dünkirchen. Für 34 sm benötigten wir 11 Stunden, allerdings hat Frank noch 1 Std. geangelt. Am nächsten Tag ging die Kreuzerei dann weiter, bei schweren Regenschauern passierten wir Calais und das Cap Griz (die "graue Nase"). Dieses Kap bildet die Grenze zwischen der Nordsee und dem Englischen Kanal. Um 23.10 Uhr ankerten wir vor den zerstörten Molen von Boulogne. Das Boot rollte die ganze Nacht stark, aber wir wollten nicht schon wieder für ein paar Stunden Schlaf 25,- € zahlen. Morgens am 09.06. Anker auf und um 11.30 Uhr waren wir in Boulogne fest.
Am 10.06. führte Frank seine erste Motorreparatur auf einer holländischen Yacht zur vollen Zufriedenheit des Eigners durch. Mit 20,- € Lohn in der Tasche und reichlich Genever im Bauch kam er glücklich zurück an Bord.
Am 10.06. hatte der Wind auf NE gedreht. Der Wetterbericht sagte NE 5-7Bft voraus. Sofort nach dem Aufstehen Leinen los und ab die Post. Kalt, grau und neblig empfing uns der Englische Kanal. Aber der Wind kam schräg von achtern und mit hoher Fahrt (7,5 - 8 kn) kreuzten wir den Kanal zwischen Boulogne und dem Royal Sovereign Leuchtturm. Vor einem grossen HAPAG LLOYD Containerschiff auf der NE Lane mussten wir einen Aufschießer machen, da Kollisionsgefahr bestand. In der Zwischenzeit hatte der Wind auf gute 6/7Bft zugenommen und das Boot war nicht mehr zu halten, also Großsegel weg, nun war wieder alles unter Kontrolle. Um 24.00 Uhr war der Wind derart stark, dass wir die Fock auch noch reffen mussten, starke Regenböen pfiffen ueber das Boot, alles schlief, nur ich hockte unterm Sprayhood. Um 04.00 Uhr wurde Frank geweckt, er steuerte im strömenden Regen. Ich hatte in der Zwischenzeit das Toughbook und unser Naviprogramm eingeschaltet und die Ansteuerung des Solents war easy. Am 11.06. um 05.00 Uhr passierten wir die Bouldertonnen, den Eingang zum Solent, um 10.20 Uhr machten wir in der Mitte des Flusses Medina (Cowes) vor dem berühmten Pub "Folly Inn" fest.

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