Three beers, two jenever

Drie biertjes, twee jenever - my dutch is getting better! At the 26th with the noontide we finally left Cuxhaven with a fine NNWly brise. Allready at Elbe One we set our sails and off we went. During the night we sailed along the Eastfrisian Islands and in the morninghours of the 27th our position was allready abeam of the Dutch Island Schiermonigook. Unfortunatly the wind became almost calm, so we put the spinnaker up. At 10.00h the wind now totally calm we started fishing and after a short time had five mackerels in the bucket. We deceided to start the motor and enter the Waddenzee between Ameland and Terschelling. At 18.00h we anchored in front of a sandbank with a lot of seals on it. After a nice fishdinner, we went to bed. The next morning, the wind had changed to the SW, which means deadhead we motored to the harbour of Terschelling. Tonight Frank has invited us for «Three beers, 2 jenever».

drie biertjes, twee jenever

Drie biertjes,twee jenever, soviel Holländisch habe ich schon gelernt! Am 26.05. liefen wir mit der Mittagstide bei kühlem, aber ansonsten schönem Wetter aus Cuxhaven aus. Schon in der Elbmündung gingen die Segel hoch. Bei schönem NNW Wind zogen die Ostfriesischen Inseln an uns vorbei. In der Nacht mussten wir etlichen Fischkuttern ausweichen - Hochbetrieb in der Nordsee. Morgens wurde der Wind leider immer flauer und wir setzten den Blister. Um 15.00 Uhr dann totale Flaute; nach kurzer Beratung beschlossen wir, in die Watten einzulaufen und dort zu ankern. Nachdem wir auf See fünf Markrelen geangelt hatten, liefen wir in das Seegat zwischen Ameland und Terschelling ein und ankerten vor einer vollbesetzten Seehundbank. Nachdem wir geankert hatten, drehte der Wind auf SW; wir freuten uns sehr über unsere Entscheidung, in die Watten einzulaufen. Nach einer opulenten Fischmahlzeit ging es in die Kojen. Am 28.05. setzten wir unsere Reise bei stark zunehmendem SW-Wind fort und erreichten um 12.00 Uhr den Hafen von Terschelling. Heute Abend hat Frank uns eingeladen:«drie biertjes, twee jenever».

Welcome all Englishspeaking friends

We also try to keep up the log for our English speaking friends. We finally left Lübeck on the 13th of May. It was a nice surprise for us that some of our friends escorted us with their boats down to the breakwater where we set the sails. During the night we anchored off the coast close to the little town of Grömitz, because the wind decreased to almost zero. The next morning we sailed again against the wind to the Island of Fehmarn some 30nm away. We anchored there overnight. The next morning the wind had piped up to NW 6/7bft and we went inside the harbour of Orth/ Island of Fehmarn. We had to wait for 2 days due to the very strong headwind. In the afternoon of the 17th we finally sailed from Fehmarn, the wind deadahead. A few hours at sea the wind increased again to NW 6/7bft deadahead and the night was a little uncomfortable, the boat working hard. At 11.00h the 18th we arrived at the Kiel-Canal. At the 19th at 17.00h we cleared the Canal and entered the little harbour of Brunsbüttel. A few meters away from the birth we heard a cracking noise from the engineroom - the bearing of our propellershaft had gone. The next day Frank put a new bearing in and off we went towards Cuxhaven as always - against the wind! The Elbe River was verry choppy with the tide against the wind. Today we where visited by my sister Gaby, her husband Michael and Franks uncle Gerhard, they came together with Barbara, so the crew is now complete. On Tuesday we have to arrange some charts , than we will be ready to leave for the Nortsea.

Die Elbe hat es in sich

Nach erfolgreicher Motorreparatur setzten wir am 21.05. die Segel und kreuzten die Elbe bei sehr kaltem NW Wind abwärts. Mit zunehmendem auslaufendem Strom wurde die See immer ruppiger und viele Yachten gaben das Kreuzen auf - wir nicht! Um 14.00 Uhr machten wir im Yachthaven von Cuxhaven fest..Der Hafen war übervoll mit Regattayachten aller Größen belegt, denn gestern wurde hier die Nordseewoche gestartet. Um 19.00Uhr sahen wir uns den Start der Yachten zur Nachtregatta nach Helgoland an, anschließend bis spät in die Nacht feierten wir zusammen mit vielen Seglern den Beginn dieser Regattawoche. Morgen kommt Barbarara, dann wollen wir noch bei TO Freunden Seekarten austauschen, dann geht`s weiter gen Westen. 

Auf zu neuen Ufern

Am 13.05. war es endlich soweit, um 15.00 Uhr legten wir ab. Nachdem uns Freunde und Bekannte auf dem Steg verabschiedet hatten, lösten sich etliche Boote aus den Boxen und plötzlich wurden wir von einem Konvoi von Segelbooten bis zur Travemünder Mole begleitet. Es war ein bewegendes Gefühl, so von den Freunden, Bekannten und meiner Schwester Gabi verabschiedet zu werden. Nach Passieren der Mole setzten wir die Segel. Nachdem der Wind abends gegen 20.30 Uhr eingeschlafen war, ankerten wir vor Grömitz.

Am 14.05., nach einem gemütlichen Frühstück, setzten wir Segel und kreuzten nach Orth auf Fehmarn, wo wir um 17.20 Uhr ankerten.  Während der Nacht nahm der NW Wind bis auf Stärke 6-7Bft zu und wir verholten in den Hafen Orth, wo wir wegen des starken Windes zwei Tage warteten.
Am 17.05. hatte der Wind endlich nachgelassen, um 16.30 Uhr verließen wir den Hafen, setzten Segel und kreuzten Richtung Kiel. Der Wind, der leider immer noch aus NW kam, nahm nachts wieder schlagartig bis auf Windstärke 6/7Bft zu. Wir refften, jetzt war hartes Segeln angesagt. Am 18.05. gegen 11.00 Uhr machten wir endlich in der Schleuse Kiel-Holtenau fest, fuhren noch weiter bis zur Rader Insel und fielen in die Kojen.
Am 19.05. war gemütliche Kanalfahrt angesagt; um 16.30 Uhr verließen wir die Schleuse Brunsbüttel und machten kurze Zeit später im alten Hafen von Brunsbüttel fest. Heute steht eine kleine Motorreparatur an und morgen geht es mit der Morgentide nach Cuxhaven.

Erst die Abschiedsparties, dann die Abfahrt

Langsam wird uns bewusst, dass man nach dem Auslaufen längere Zeit benötigt, um sich von den diversen Abschiedsparties zu erholen. Den Auftakt machten meine alten Schulfreunde im Haus von Margitta, dann am 24.05. Franks Riesenparty mit ca. 150 Gästen fetziger Rockband bis 04:00 morgens. Danach wurde die Schlagzahl noch erhöht. Brunch mit meinen Kollegen in Lübeck, am Dienstag Ausklarieren in der Schiffergesellschaft, gestern Barbaras Geburtstagsparty und am Montag kommen unsere Freunde Klaus, Wolfgang, Kurt und Heinrich an Bord um die Seetüchtigkeit des Bootes mit Hilfe mehrerer Biere zu bescheinigen. Am 13.05. wollen wir dann endlich  auslaufen.