Bayona, our last spanish Port

AdminFrom La Coruna we went by train to Santiago de Compostella, where we visited the Cathedral and watched all the tired pilgrims which made the Jacobspilgrim. At the 17th of July we sailed from La Coruna. After the 3-days-sw-storm we faced a very high swell after a few hours at sea, the wind piped up and luckely we reached the next Ria in the early evening. This so called "Rias" are deep fjords along the coast of Galizia and giving nice shelter to yachts which are going along the coast. The "Portuguese Norther", how this wind is called, was very strong when we sailed south. Just 8 nm NW of Bayona lies the beautiful island of Cies, where we anchored for one day at a snowwhite beach.
Saturday the 24th we went by bus to Vigo, hired a car and visited for 3days a landscape about 200km east of Bayona. The natural beauty of this landscape has to be seen. Still no tourismous, the little villages in their original beauty, everywhere chestnuttrees, large wineyards, good food and very friendly people - it was just fun. Bayona itself is very nice at night. So much life in the streets even after midnight!!! Now at 2.30 pm everything is dead - Siesta, only I sit at the boatyard under a boat at the hard, writing this article. But we have adaptet already, and I will have my Siesta now.

Ab heute ist Sommer

AdminDie Lufttemperatur steigt jetzt nachmittags über 40 °C. Frank, der die Sonne und Hitze liebt und stundenlang wie ein Seehund in der Sonne liegt, sagte gestern: "Ab morgen ist Sommer; ich trage jetzt nur noch einen Schlafanzug mit kurzer Hose!" Unser Sonnensegel haben wir auch aufgespannt und die Temperatur darunter ist sehr angenehm. Moonboots und die dicken Wollsachen sind in der unteren Backskiste verschwunden.

Reise ins Innere Galiziens

AdminGestern Abend den 26.07.2010 sind wir von unserer 3tägigen Reise durch einen paradiesischen Landstrich ca. 200km östlich von Bayona zurückgekommen. Die Gegend nennt sich Ribeira Sacra. Steile Berge bis zu 1000m Höhe wechseln sich ab mit lieblicher Landschaft, in der der Weinanbau dominiert. Aber auch in jedem Garten stehen uralte Wallnußbäume, Feigenbäume außerdem wird viel Mais angebaut, der hier ein Hauptnahrungsmittel ist. Die Dörfer sind sehr klein und zu unserem Erstaunen schon zu ca. 50% saniert. Vom Tourismus noch völlig unbeleckt begenen einem die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit. Unser erstes Hotel war vor 100 Jahren ein Viehstall, teils in die Felsen hineingebaut, im Keller entsprngt eine Quelle, daher der Name "Caseiro de Fontes. Am 2. Abend übernachteten wir in einer ehemaligen Klosterschule mit angeschlossener "Bodega" hier wurde der Wein ausgiebig gekostet. Der Fluß Rio Sil durchzieht die ganze Landschaft und die Ufer steigen fast senkrecht bis zu 300m an.


Bayona - unser letzter spanischer Hafen

AdminAm 17.07.2010 empfing uns der Atlantik nach dem tagelangen SW-Sturm mit einer himmelhohen Dünung, aber leichtem Wind, der im Laufe des Tages immer mehr zunahm und gegen Abend Sturmstärke erreichte. Gottlob kann man sich an dieser Küste immer im Abstand von ca. 30 sm in eine Ria (fjordähnliche Bucht) retten. Wir ankerten in der sehr schönen Ria Camarinas, geschützt vor einem Fichtenwald. Da die Landschaft so schön war, beschlossen wir einen Tag am Anker zu bleiben. Baden war angesagt - sehr erfrischend, denn die Wassertemperatur beträgt bedingt durch den kalten Strom nur 17°C. 
Am 18.07.2010 dann 30 sm weiter in die Ria de Muros, wieder bei starkem N-Wind. Den Nordwind nennt man hier den "Portugiesischen Norder", er weht im Sommer fast immer und meistens sehr heftig, da sich durch die Hitze über Spanien ein Tief (Hitzetief) bildet und auf dem Atlantik das Azorenhoch liegt.
Am 20.07.2010 dann morgens weiter, endlich mal bei wenig Wind. Abends ankerten wir in der Ria Pontevedra vor dem Ort Port Novo.
Am 21.07.2010 um 8.55 Uhr Anker auf und mit gutem Wind wollten wir eigentlich nach Bayona segeln. Aber unterwegs passierten wir eine wunderschöne Insel, die Insel Cies. Das Ruder hart Steuerbord, den scheeweißen Sandstrand recht voraus und 10 Minuten später fiel der Anker. Geschützt vor dem wieder starken Wind ging sofort das Beiboot zu Wasser und Frank legte einen "Beachtag" ein. Wie ein Seehund lag er den ganzen Nachmittag am Strand. Abends machten dann Barbara und ich einen langen Spaziergang durch die alten Fichtenwälder (es roch herrlich!) der sehr bergigen Insel. Bei einem Gläschen Wein in der Dorfkneipe ließen wir den Tag ausklingen.
Gestern nun erreichten wir unseren letzten spanischen Hafen - Bayona. Abends lud der Skipper seine Crew in eine kleine Tapateria zum Essen ein.

Ausflug nach Santiago de Compostella

AdminDer tagelange SW Sturm hat sich endlich ausgeweht und die Segler entfernen ihre extra ausgebrachten Leinen. Leider stand auch Schwell in den Hafen, so dass die Festmacherleinen stark beansprucht wurden. Wir hatten zum Glück über die meisten Leinen Schläuche gezogen, um sie zu schützen. Vorgestern fuhren wir morgens mit dem Zug nach Santiago de Compostella. Die Stadt und speziell deren Kathedrale ist das Ziel der Pilger, welche den Jacobsweg entlang pilgern. Die Ausmaße und die Gestaltung des Inneren sind atemberaubend. Vor dem Altar in ca. 7 Meter Höhe hängt das große Weihrauchfass. Dieses kann nur von 4 Männern zum Schwingen gebracht werden, es saust dann mit 70km/Std durch das Kirchenschiff. Leider wird es nur an hohen Feiertagen in Betrieb genommen. Die ganze Stadt ist voller Pilger und wunde Füße sieht man Allerorten. Es herrscht ein buntes Treiben, viele Touristen, Mönche und Nonnen, die ganze Stadt pures Mittelalter. Abends im Zug waren wir uns einig: ein sehr schöner Ausflug.

The crossing of the Bay of Biscay

AdminMonday the 05th of July at 12.00h we left Camaret sur Mer, the weather fine, the wind NE, strait from aft. For the next 330 nm the course 210°. A few hours later at 16.20h we hoisted our huge Spinnaker, giving us a much higher speed. The next morning - no wind anymore, the boat rolling in a high NWl'y swell. We had to start the motor untill 07.45h the next day. We where very thankfull when we could stopp the motor and start sailing again. Later during the Day many dolphins played around the boat for almost an hour.What a beauty to watch this beautiful animals for such a long time!
On the 8th of July in the morning at 09.00h we sighted land. But this can not be Spain!!!! Cold, dark with heavy clouds and we expected the sun!  Minutes later we sailed through a heavy thunderstorm. extreme rainfall, where are we??? But then at 12.00h the sun came through, within minutes it became hot, we motored at the new marina in La Coruna - we have arrived. At the pontoon we met the Trans-Ocean yacht

I need a vaccation

AdminPlease excuse but there is always so much to do and not enough time to update this blog - I need a vaccation. We are in La Coruna / Spain already. I am sitting on board under the sunroof and writing this article.
St. Vaast, a little fishingtown SE of Cherbourg is our favorite harbour to eat ousters, Frank and me everyday! From St. Vaast we sailed along the coast via Cherbourg to the Channel Islands. Our first Island was Alderney where we anchored in the huge bay. Be carefull, a full Custom/ Immigration process has to be followed here (including yellow flag to be hoisted).
On Saturday the 26th we heaved our anchor and sailed to Guernsey where we anchored in a very nice bay just in front of the town. We made a roundtrip over the island by bus for just 60 pence, thats what sailors like! On Sunday we went to a big sportsbar, the RED ONION, over and over decorated with english flags, all people were dressed in the english national teams tricot - it was the footballgame ENGLAND against GERMANY. Germany won 4:1 and what shall I say, we are still alive!!!!!!
Wednesday the 30th we sailed from Guernsey strait south to the french port of Lezardrieux, then along the coast to Camaret-sur Mer situated in the Bay of Brest. The food ouster, mussels ousters.....
Now we had to prepare for the crossing of the Bay of Biscay. On Monday the 05th of July I got a very good weatherrouting information from the German weatheroffice at Hamburg. Immediatly we went to the supermarket to get our provisions and off we went.



In la Coruna

AdminHier in der nagelneuen supermodernen Marina haben wir endlich wieder kostenlosen Internetzugang. Ich sitze unter dem Sonnensegel und schreibe diesen Bericht. Sehr freuen wir uns immer über Eure Einträge ins Gästebuch, recht vielen Dank! Wir liegen hier zusammen mit den deutschen Yachten ANNI NAD und LA BOHEME. Auch sie sind wie wir im Verein TRANS OCEAN (TO) organisiert und segeln um die Welt. La Coruna ist eine wunderschöne Großstadt und am Ankunftstag haben wir uns eine typische spanische Bodega ausgesucht und ausgiebig gefeiert.
Gestern Abend wurden wir von Heidi und Udo auf die LA BOHEME zum Violinkonzert eingeladen. Udo spielt an Bord wie auch in seinem Berufsleben die erste Geige. Fasziniert lauschten wir seiner Kunst und saßen nach der Darbietung noch lange an Bord der LA BOHEME.

Die Überquerung der Biskaya und warum man keine Schale mit Rührei auf dem Salontisch stehen lassen sollte

AdminWir sind auf unserem Weg nach SW, der Kurs immer 210°, herrliches Wetter und unser Ziel, die spanische Stadt La Coruna liegt recht voraus Entfernung ca. 320sm. Um 16.30 Uhr Segelwechsel, der Blister wird hochgezogen und wir sind gleich 2kn schneller. Da wir schon weit im Westen stehen, aber immer noch deutsche Sommerzeit an Bord haben, ist es fast bis Mitternacht hell, dafür geht die Sonne morgens erst gegen 07.00 Uhr auf. In Camaret durfte sich jeder seine Wachzeit aussuchen. Barbara von 04.00Uhr - 08.00Uhr und abends von 16.00 Uhr - 20.00 Uhr. Frank von 00.00 Uhr - 04.00 Uhr und von 12.00 Uhr - 16.00 Uhr und ich von 08.00 -12.00 Uhr und von 20.00 Uhr - 24.00 Uhr.
Am Dienstag, den 06.07.2010 morgens 07.00 totale Flaute, die Sonne scheint und das Boot dümpelt in der hohen NW Dünung, also Motor an. Dieser wurde 24.00 Stunden später wieder gestoppt und ab dem 07.07.2010 07.45 Uhr wurde endlich wieder gesegelt. Schönes Wetter, herrliches Segeln, da macht sich auch der Hunger bemerkbar. Frank will heute kochen und ich helfe. Es soll Bauernfrühstück geben, also Zwiebeln und Speck schneiden, große Schüssel auf den Salontisch, 6 Eier, Milch, Zwiebeln und Speck hinein und mit dem Schneebesen verrühren. Ich gebe eine humoristische Einlage mit meiner 30 Jahren alten Sonnenbrille, Frank greift zum Fotoapparat, um die Show festzuhalten, in der Sekunde holt das Boot über, der Schneebesen wird aus der Schüssel geschleudert, die Schüssel fällt um und der Inhalt ergießt sich über den Salontisch, das Barfach und fließt in die Bilge. Gibt es an Bord eine größere Schweinerei? Die nächste Stunde verbringen wir einträchtig damit, den Salon wieder zu säubern, anschließend werden wieder 6 Eier in dei Schüssel geschlagen (jetzt haben wir keine Eier mehr an Bord) und endlich - es gibt Bauernfrühstück.
Am Donnerstag den 08.07.2010 - Land in Sicht. Aber das ist doch nicht Spanien? Kalt, düster, Nebel und Wolken, die nichts Gutes verheissen. Der Wind frischt stark auf, wir bergen das Großsegel  und ab 09.00 Uhr segeln wir durch ein schweres Gewitter. Um 12.00 Uhr sind wir in La Coruna fest. Das Gewitter hat sich verzogen, die Sonne brennt, wir sind in Spanien angekommen.


In Camaret

AdminZu unserer Freude treffen wir hier wieder die TO Yacht Nadine, mit der wir schon in Cuxhaven zusammen lagen. Als wir vor ca. 15 Jahren mit unseren Freunden Peter und Nirri hier waren, war es noch ein betriebsamer Fischereihafen. Jetzt findet man an der langen Pier nicht mehr einen Fischdampfer und der Hafen ist geprägt von Yachten und Künstlern, welche sich hier niedergelassen haben. Der herrliche Sandstrand und das blaue Meer veranlassten uns am Sonntag baden zu gehen. Von Camaret aus starten viele Yachten in alle Welt und fast alle müssen von hier aus die gefürchtete Biskaya überqueren, so auch wir. Also waren etliche Vorbereitungen zu treffen, die da sind Dieselöl bunkern (100ltr), Proviant einkaufen und Wetterberichte einholen. Wir erhalten unsere Wetterberichte ausschließlich über unseren Navtexempfänger. Für die nächsten Tage wurde NE Wind angesagt, der beste Wind für uns. Um sicher zu gehen, ließ ich mir vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg am Montagmorgen eine individuelle Routenberatung geben, das haben wir schon früher bei unseren Islandreisen mit gutem Erfolg gemacht (die Rechnung in Höhe von ca. 24,00€ kommt noch).
Die Routenberatung ergab: sofort lossegeln. Also ab in den Supermarkt und Proviantschleppen. Um 12.00 Segel hoch, den Bug nach SW ausgerichtet und bei herrlichem Wetter hieß die Tageslosung-Spanien wir kommen!