In Mindelo / São Vicente
Posted by Hans-Rolf Rauert on
Gestern fuhren Barbara und ich mit dem Taxi ins Hospital zur Kontrolluntersuchung.
Ca. 30 Personen warteten geduldig in dem überfüllten Wartezimmer. Genug Zeit, um die Menschen zu erleben. Viele Kinder mit Frakturen. Es ist eine Freude, die Menschen der Kap Verden anzuschauen, offen, schön und alles wahrnehmend. Nach 3,5 Stunden Wartezeit erhielt Barbara auf Wunsch eine neue Gipsschale (bei Bedarf beim Segeln zu benutzen). Am frühen Nachmittag waren wir wieder an Bord. Heute Morgen habe ich die Marina fotografiert. ![]()
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Mindelo / São Vicente English Version
Posted by Hans-Rolf Rauert onSão Nicolau - São Vicente English Version
Posted by Hans-Rolf Rauert onSão Nicolau English Version
Posted by Hans-Rolf Rauert onThe island of São Nicolau is divided in 2 parts. The SW part is a complete dresert, but the NE part which is facing the tradewinds is very green abd fertile. We drove through a huge vulcano when suddenly everthing became green. We drove through large banana plantations, also mais, beans, potatoes and other vegetables are grown. People on the fields where waving friendly. When suddenly the cars went left and we climed up a ver steep mountain. The cars stopped and we where climbing up to the Monte Gordo a nature reserve. Suddenly Barbara slipt and was unable to go further.She went back to the car and the rest of the party went up the mountain.On top the view was breathtaking!!!!
Later in the evening we had our dinner in the house of Henny Kusters when a boy came and reported that a yacht is drifting towards the Atlantic. We where running down to the beach and fortunately it was not our boat so we went back and continued wth our meal. At 22:00 hours we where back on board. At 24:00 hours we had our PROST NEUJAHR and watched the little fireworks ashore.
Sal - São Nicolau English Version
Posted by Hans-Rolf Rauert on
At the 22nd of Dec. at 11:20 hours we anchored behind the breakwater of the little fishingvillage of Palmeira. Sal is a hilly country with a few high vulcanos. The land without any vegetation, everything is dusty and brown/grey temperature about 30°C. Who is living in this country? We rigged our dinghy and went ashore. At the little pier man and women where cleaning fish and it was very slippery and the smell of the fish.... but people where very friendly and helpful. Soon we found the little bar where all the yachtsailors met.Whenever we had time we went to the cabledrums. A glass of wine servede out of a tetrapak cost only 1,5€. Young girls are selling little very good tasting fishcakes. They use 2 old big cabledrums as tables. The left drum was for the french, the rght for the Germans and sometimes in the evening everthing was mixed.
Soon we where told that drinkingwater could be taken only at the little waterhouse in the middle of the village. You had to bring your own cans and water is only availible between 09:00 hours and 16:00 hours. The water is of very good quality and is made from seawater.
At the 24th of Dec. 2010 we had a small christmas party on board and later on we went ashore and had our christmasdinner in a restaurant. The next 2 days we where unable to go ashore because very high swell was entering the port and all yachts where fighting with the anchorgear.
At the 27th we went by bus over the island. At the south coast lies the little town of Santa Maria, the main attraction is a few kilometer long, snowwhite beach and here we saw a lot of tourists and a few very nice small hotels.
At the 28th of Dec. 2010 our anchor was up and with a fresh tradewind we where heading towards the island of São Nicolau, where we anchored in front of the little town of Tarrafal at the 29th of Dec. 2010 at 10:45 hours.
Sao Nicolau -Sao Vicente
Posted by Hans-Rolf Rauert onGestern Morgen verholten wir in die Marina und da sich am Zustand von Barbaras Fuß noch nichts geändert hat, begaben wir uns gleich ins Krankenhaus. Mittags stand fest: der Mittelfuß ist leicht angebrochen. Es wurde eine stabile Gipsschiene angefertigt und Barbara darf den Fuß nicht belasten.
Gestern Abend großes Abschiedsessen der TO-Yachten Anni Nad, Felice, Tralafiti, Lisbeth II, La Boheme und Resolute, leider ohne Barbara. Alle Yachten außer La Boheme und Resolute segeln in die Karibik, La Boheme und Resolute nach Südamerika.
São Nicolau
Posted by Hans-Rolf Rauert on
Am 31.12.2010 fuhren wir schon früh mit dem Beiboot an Land und begaben uns zum Haus des Stützpunktleiters Henny Kusters.
Die Aluguers (offene Geländewagen) warteten schon. Wir stiegen auf die Ladefläche und los ging es in den Nordwesten der Insel. Plötzlich bog der Fahrer von der Straße ab und über trockene Wiesen näherten wir uns dem Ozean. Über eine Steintreppe stiegen wir zum Ufer hinab und staunten nicht schlecht, als wir uns auf einer riesigen Steinplatte wiederfanden, an der sich die Wellen des Atlantiks hoch brachen.
Die Steilwand hinter uns bestand aus verschiedenen Steinschichten, welche vom Wasser teilweise ausgewaschen waren und so bizarre Formen ergaben. Zurück zum Haus von Henny Kusters, der dort zustieg, um uns auf der Reise über die Insel zu begleiten
Auf einer sehr guten Straße durchfuhren wir einen Riesenkrater. Die Insel São Nikolau ist sehr gebirgig, der SW-Teil ist vegetationslos und staubig und öd.
Der NE-Teil jedoch, der dem Passatwind ausgesetzt ist, ist von einer sehr üppigen Vegetation überzogen, ja, man kann schon fast von Dschungel sprechen. Dies sahen wir zu unserem großen Erstaunen nach Durchfahren des Kraters. Auf diesem Teil der Insel werden Bananen, Mais, Bohnen und verschiedene Gemüse angebaut. Überall stehen die schönen Drachenbäume, Rinder weiden und die Menschen grüßen freundlich von den Feldern. Wir bogen links ab; unser Ziel war das Naturreservat des Monte Gordo, 1304 Meter hoch. Jetzt mussten die 4-Wheel-Fahrzeuge zeigen, was sie konnten, denn sehr steil ging es bergauf. Auf einem Parkplatz mussten wir halten, jetzt ging es zu Fuß weiter. Wir keuchten den steilen Weg hoch, als Barbara plötzlich ausrutschte und nur noch unter Schmerzen zurück zum Auto gehen konnte. Die restliche Reisegesellschaft setzt den Aufstieg fort und oben bot sich uns ein atemberaubender Ausblick auf die Insel.
Nach dem Abstieg fuhren wir in den Hauptort der Insel Ribeira Brava und nahmen dort ein Mittagessen, bestehend aus Hühnchen, Schweinegulasch, Mais und Bohnen ein, alles sehr wohlschmeckend. Um 18.00 Uhr waren wir wieder zurück im Haus von Henny Kusters, ein wunderschöner Ausflug war beendet.
Wir hatten beschlossen, unser Silvestermenü bei Henny Kusters, der hier auf São Nikolau junge Köche ausbildet, einzunehmen. Leider pfiffen zu dieser Zeit wieder schwere Fallböen von den Bergen herunter und plötzlich kam ein Junge angerannt und berichtete, eine Yacht sei abgetrieben. Wir liefen alle sofort zum Strand, aber Gott sei Dank war es nicht unsere Yacht, die auf dem Atlantik trieb. Frank hechtete mit in ein Schlauchboot und half, die Yacht zu bergen, danach konnten wir endlich unser Dinner einnehmen.
Spätabends waren wir endlich an Bord. Um 24.00 Uhr PROST NEUJAHR. Wir genossen von unserem Ankerplatz aus den Blick auf das Städtchen mit seinem sehr bescheidenen Feuerwerk.