26.09.2012 Arrival New Caledonia

Gestern während des Tages nahm der Wind immer mehr zu, gegen 16.00 Uhr waren dann 33kn = 7 Bft erreicht. Wir hatten schon vorher den Motor gestartet. In den Havannah Pass konnten wir wegen des hohen Seegangs nicht einlaufen, so drehten wir nach Norden ab und fanden 7 sm nördlich des Passes an der Ostküste von Neu Kaledonien einen kleinen Fluß, in dem wir um 18.00 Uhr in sehr schöner, unberührter Natur ankerten. Die abwechslungsreiche Reise mit schönem Passat, Sturm, dröhnendem Regen und Flaute von Fidschi nach Neu-Kaledonien war beendet. Unsere Position: 22°09,1'S 166°56,4'E

25.09.2012 Noon/Mittag

25th Mittag 21°27,6'S 168°57,9'E SSE 4/5 Etmal 102 sm Rest 107 sm segeln hoch am Wind und das ist gar nicht unsere Disziplin, Boot stampft stark.

24.09.2012 Noon/Mittag

24th Mittag 21°00,5'S 170°41,6'E Etmal 81sm Rest 209sm Wind SE 3 Kurs 250° schönes Passatsegeln

23.09.2012 Noon/Mittag

23rd Mittag 20°44,4'S 172°05,7'E Etmal 99 sm Rest 290 sm Wind E 5 schönes Passatsegeln. Heute Morgen haben wir einen großen Mahi-mahi gefangen. Beim an Deck holen brach der stabile Nirohaken der Gaff glatt durch, aber da war der Fisch schon an Deck

22.09.2012 NOON/MITTAG

22nd Mittag20°11,2'S 173°44,9'E Wind SE 3 Etmal 68sm heute Nacht von 02.00 Uhr bis 08.00 Uhr Flaute und viel Regen. Restdistanz 389 sm Stimmung an Bord sehr gut.

21.09.2012 Noon / Mittag

Mussten heute Nacht von 22.00 Uhr bis 03.20 Uhr beidrehen, da uns ein Trog überquerte. Bei 8 Bft und immensem Regen saß ich die ganze Zeit im Cockpit. Frank und Barbara schliefen. Mittagsposition 19°55'S 174°30,2'E Wind ENE 6/7 Etmal 58sm Restdistanz 435sm. Segeln z.Zt. mit der gerefften, ausgebaumten Fock.

20.09.2012 Noon/Mittag

20th Mittag Position 19°33,6'S 175°27,8'E Wind NNW 3 Etmal 95 sm Rest 493sm Jetzt Flaute

Fidji - New Caledonia

Fidschi mit seinen freundlichen Menschen, der prosperierenden Stadt Suva und dem Yachtclub hat uns sehr gut gefallen, aber wir müssen weiter. Gestern um 11.00 Uhr, nachem mir ein netter Schifffahrtsagent bei der Ausklarierung geholfen hatte, lösten wir die Leinen und die 700sm Reise nach Neukaledonien hatte begonnen. Abends durchfuhren wir die Mbengga-Passage südlich von Suva und steckten den Kurs auf den Havannah Pass in Neukaledonien ab. Mittagsposition 19th 18°47,6'S 176°57,2'E Etmal 96 sm Restdistanzb 588 sm Wind SE4 Boot rollt stark Kurs 248°

Assschied von Suva

Morgen wollen wir Richtung Neukaledonien auslaufen. Das Wetter ist zwar nicht ideal aber 14 Tage Fiji reichen. Von den deutschen Seglern, die sich jahrelang in diesem Gebiet aufhalten, werden wir hier als Quickies bezeichnet, da wir in einer Saison den Pazifik ueberqueren. Wir haben hier nicht nur Urlauib gemacht sondern besitzen jetzt bereits alle unser Visum fuer Australien, Ausserdem haben wir uns bereits mit zahlreichen Listen per Internet beim australischen Zoll angemeldet. (small craft arrival report). Schoene Tage haben wir mit Kerstin und Helmut von der deutschen Segelyacht LOP TO verbracht. Vorgestern haben wir zusammen ein Auto gemietet. Sehr interessant war ein in altem Stil erbautes Restaurant direkt am Strand der Suedkueste. Hier lebt ein Einheimischer zusammen mit einer jungen Italienerin. Mit ihr hat ein Kind mit anderen Frauen insgesamt 14 Kinder. Das Haus ist wunderschoen und wir durften es auch von innen besichtigen.Es wird durch ein an der Decke haengendes altes Oelfass geheisst, in dem Kokosnuesschalen  vor sich hin kokelten. Anschliessend fuhren wir in die Berge und warwn erstaunt wieviel Landwirtschaft hier betrieben wird.

in Suva/Fiji

Am 4. nachmittags kamen die Behoerden an Bord (fuer den Bootstransport der Beamten mussten wir 30 Euro zahlen). Je ein Beamter vom Zoll, Immigration, Gesundheit und Quarantaene nahmen im Salon Platz und die umstaendliche Einklarierungsprozedur begann. Nach 1,5 Stunden war alles ok und wir durften die gelbe Flagge Q einholen. Abends mit dem Dinghy in den Royal Suva Yachtclub, eine sehr grosszuegige Anlage mit mehreren Bars, und einem Restaurant. Am naechsten Morgen verholten wir in den Yachtclub, warfen unseren Anker und machten achtern mit 2 Leinen am Schwimmponton fest. Eine Methode, die mir garnicht gefaellt, denn kommt der Wind quer ein und der Anker haelt nicht, kann es zur Kollision mit den benachbarten Booten kommen. So kam es dann auch, Frank und ich waren an Land um Ersatzteile zu besorgen als eine sehr starke Windboe( eine Kaltfront zog durch) das Boot nach Stb zur Seite drueckte und das naechste Boot fast beruehrte. Barbara hat dann die Situation gerettet, indem sie in stroemenden Regen Leinen zum luvseitigen Boot ausbrachte. Jetzt haben wir die Ankerkette ordentlich durchgeholt und alles ist ok - mal wieder Glueck gehabt.
Suva, die Hauptstadt Fijis gefaellt uns sehr gut. Eine quirlige Stadt mit schoener Art Deco Architektur auch die Farben der Haeuser sind original Art Deco- sehr schoen. Es macht grossen Spass durch die Strassen zu schlendern, ueberall Handel und Wandel. Der Markt ist riesig, wohl der groesste im Pacific. Alles was man sich an Gemuese und Obst vorstellen kann wird hier angeboten. Der oeffentliche Nahverkehr funktioniert sehr gut, die an den Seiten offenen Busse verkehren im 5 Minutentakt und die Fahrt kostet nur ein paar Cents. Die Busse haben laute, starke Motoren und die Fahrer die Lizens zum toeten!
Wir haben uns jetzt entschieden nach Australien und nicht nach Neuseeland zu segeln und das Boot waehrend der am 1. November beginnenden Typhoonsaison dort zu lassen. Bundesbuerger brauchen fuer Australien ein Visum. Je laenger man in Australien bleiben will, je komplizierter ist der Antrag. Da Barbara und ich nach Deutschland fliegen und weniger als 3 Monate in Australien bleiben konnten wir unseren Visaantrag per Internet einreichen. Schon gestern erhielten wir per email unsere Visa. Frank braucht ein 12 Monatsvisum, da er die ganze Zeit dort bleibt, somit verbrachten wir gestern mehrere Stunden damit im australischen Konsulat diverse Formulare auszufuellen. Jetzt sind wir gespannt ob er sein Visum erhaelt.