Nautilus

2 Nautilusmuscheln haben wir schon nach Hause geschickt. Jetzt haben uns Carmen und Conny von der Segelyacht Jacqueline noch 2 Nautilus geschenkt und Barbara packt gerade das nächste Paket. Auch andere Muscheln und Korallen werden mit eingepackt, da sonst alles in Australien eingezogen wird.

in Noumea

Nachdem wir am 27.09.2012 nochmals für die Nacht auf der Position 22°24,3'S 166°47,9'E in der Bucht Bai Ire geankert hatten (wir hatten noch keine Lust, in einen Hafen einzulaufen), erreichten wir Noumea am 28.09.2012 um 15.00 Uhr. Wir erhielten gleich einen Liegeplatz in der Marina Mossele, welche direkt in der Stadt liegt und hochmodern ist. Sofort kam die Beamtin der Quarantäne an Bord und wir mußten diverse frische Lebensmittel wie Eier, Zwiebeln, Zitronen, Knoblauch und den organischen Abfall abgeben.
Am Wochenende fand am Hafen ein sehr schönes Kulturfest statt. Auf Neu Caledonien lebt das Volk der Kanaken mit ihren verschiedenen Stämmen. Diese hatten auf einer freien Fläche am Hafen etliche ihrer runden Strohhäuser aufgebaut und zeigten den Besuchern, wie sie in diesen Hütten leben. Die Frauen stellten sehr schöne Flechtarbeiten her. Über diese Kunstfertigkeit bin ich immer begeistert! Auch wurde sehr wohlschmeckendes Essen angeboten und natürlich die Musik. Favorit ist hier Bob Marley, dessen Musik auf der großen Bühne gespielt wurde. Leider haben wir den Eindruck, dass die Kanaken und Franzosen nicht miteinander, sondern nebeneinander leben. Die Kanaken sind sehr scharz und haben krauses oft langes Haar. Die Männer sind alle mit Kapuzenshirts bekleidet und haben die Kapuzen immer hochgezogen auf dem Kopf. Sie sind alle dick angezogen, denn es ist doch gegen Abend recht kühl, etwa wie bei uns im Juni. Ansonsten haben wir von Neu Caledonien noch nichts gesehen, denn wir haben diverse Arbeiten am Boot erledigt.
Hier auf Neu Caledonien wird die wunderschöne Muschel Nautilus an die Strände gespült und wir haben schon etliche Exemplare ergattern können. Wir müssen die Muscheln von hier aus nach Hause schicken, denn in Australien würden sie von der Quarantäne beschlagnahmt werden.