In Kapstadt

Am Donnerstag lief die SY MOIN aus in der Hoffnung, dem angekündigten Sturm zu entgehen. Am Donnerstag waren wir zur großen Abschiedsparty der Yachten, die am Cap2Rio Race teilnehmen, eingeladen. Alle Getränke waren umsonst und dementsprechend war die Stimmung. Am Sonnabend war der Start, wir waren sehr nachdenklich, denn die Yachten liefen direkt in einen schweren Sturm mit 55–60kn Wind (11–12 Bft). Schon am Montag erreichten uns die ersten Horrormeldungen. Mastbruch auf der BILLE, Ruderbruch auf der BLACK CAT, die AVOCET hat keine Segel mehr und das Rigg ist verbogen, usw., usw. Jetzt laufen hier nacheinander die schwerbeschädigten Yachten ein. Auf der BILLE gab es einen Toten, gerade findet hier im Club die Trauerfeier statt. Die MOIN hat 52 Std gekämpft, zum Glück sind keine Schäden entstanden. Die kleine deutsche Yacht ISKAREEN hat keine Schäden davongetragen und ist auf dem Weg nach Rio.
Wir bauen z.Zt. eine elektrische Ankerwinde ein. Dazu mußte im vorderen Bereich des Bootes alles ausgeräumt werden, damit die Kabel verlegt werden können. Leider mußte auch das Kuttersrag etwas nach achtern versetzt werden, da für die Ankerwinde nicht genügend Platz war. Also wurde heute ein neues Auge an Deck geschweißt und das alte abgetrennt. Der Elektriker ist nicht gekommen und so verzögert sich mal wieder alles. Unsere Seekühlwasserpumpe ist an Land mit neuen Simmerringen und neuem Impeller versehen worden, ich muß sie nur noch einbauen.

Vor dem Start zum Cap2Rio Race Die Yachten fahren zum Start Das Rigg der AVOCET

0155 Hafen von Robben Island Am 12.01.2014 fuhren wir mit der Fähre nach Robben Island und besuchten dort das Gefängnis, in dem Nelson Mandela mehr als 20 Jahre im Gefängnis saß.


IMG 0162(1) Gefängnishof IMG 0166 Einzelzelle von Nelson Mandela IMG 0169(1) Gemeinschaftszelle